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Privatmarkt-Anlagen in den Sparten Immobilien und Infrastruktur

Deutsche Finance Group von Thomas Oliver Müller erwirbt die Immobilie „530 Broadway“ in New York City

Montag, 16 März 2020 16:59 geschrieben von 
Deutsche Finance Group von Thomas Oliver Müller erwirbt die Immobilie „530 Broadway“ in New York City Quelle: smaus | pixabay.com

München – Der Broadway in New York City ist die wohl berühmteste Straße der Welt. Die Haupt- und Geschäftsstraße in den Stadtteilen Manhattan und Bronx ist die älteste und längste Nord-Süd-Durchquerung Manhattans. Der Broadway ist zum Synonym für erstklassige Unterhaltung und außergewöhnliches Shopping geworden. Auf einer Länge von mehr als 25 Kilometern führt diese Prachtstraße an fast allen Sehenswürdigkeiten vorbei, die die Metropole zu bieten hat. An der Lebensader von Manhattan zu wohnen, ist der Traum vieler, den sich aber aufgrund der Immobilienpreise nur die Allerwenigsten erfüllen können. Hier finden sich die exklusivsten Apartments der USA. Für Immobilienfinanzierer und Projektentwickler ist der Broadway deshalb ein herausragender Renditegarant. Wegen der niedrigen Zinsen sind Sachwerte wie Immobilien schon vor längerer Zeit in den Fokus von Kapitalanlegern gerückt. Aufgrund der horrenden Mieten garantieren Immobilien-Investments in New York einen sehr langfristigen Anlageerfolg.

Davon will auch die weltweit vernetzte und markterfahrene Deutsche Finance Group (DF) profitieren, die sich auf institutionelle Private Market Investments in den Sparten Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur spezialisiert hat. An seinem Hauptsitz in München und in den Niederlassungen in Denver, London, Zürich und Luxemburg arbeitet der Finanzdienstleistungskonzern daran, durch innovative Finanzstrategien und eine fundierte Asset-Management-Beratung privaten und institutionellen Investoren einen exklusiven Zugang zu globalen Anlagemärkten zu verschaffen. Der New Yorker Immobilienmarkt gehört natürlich zu den Premium-Anlagesegmenten.

Nun hat die Deutsche Finance Group bekannt gegeben, in New York für rund 400 Millionen US-Dollar die Immobilie „530 Broadway“ erworben und in ein institutionelles Mandat überführt zu haben. Die Edel-Immobilie liegt am Broadway, Ecke Spring Street, und befindet sich inmitten des angesagten SoHo-Distrikts in einer der tollsten Einzelhandels- und Bürolagen der Welt. „Das Gebäude hat durch langfristige Mietverträge von Beginn an eine hohe Cash-on-Cash-Verzinsung“, erläutert Sven Neubauer, Executive Partner der Deutsche Finance Group. „In den letzten 24 Monaten haben wir elf Transaktionen mit einem Gegenwert von mehr als 3,1 Milliarden US-Dollar in den USA durchgeführt. Auch über den Erwerb dieser attraktiven Immobilie sind wir sehr stolz.“

Das von Thomas Oliver Müller gegründete und geführte Investmenthaus verfügt über ein milliardenschweres und breit diversifiziertes Portfolio. Dieses umfasst derzeit 3.744 Direktinvestments in 46 Ländern mit einer verwalteten Vermögenssumme von mehr als 6,3 Milliarden Euro. Eigenen Angaben zufolge zählt man rund 30.000 Privatanleger zum Kundenstamm, betreut inzwischen elf institutionelle Mandate und hat elf internationale Auszeichnungen für seine Investmentpolitik erhalten.

DF-Vorstandsvorsitzender Thomas Oliver Müller betont in diesem Zusammenhang, dass immer mehr institutionelle Investoren aus Deutschland in den US-Immobilienmarkt drängen. Club-Deals, bei denen kapitalstarke Privatanleger und Vermögensverwalter gemeinsam in Immobilien investieren, werden deshalb immer beliebter. Zur Anbahnung von Co-Investments – um nichts anderes handelt es sich bei Club-Deals – ist die Deutsche Finance mit besonders qualifizierten Asset Management-Teams in den USA und Asien, aber natürlich auch in Europa präsent. „Der Club-Deal ist für uns eine optimale Möglichkeit, die Laufzeit von einzelnen Investments besser zu steuern. Im Rahmen von Zielfonds ist eine solche Feinsteuerung, um auf Marktgegebenheiten idealerweise zu reagieren, nicht immer gegeben“, argumentiert Müller. „Gute Investment-Deals finden sich aber generell nur, wenn sie in den jeweiligen Märkten über die richtigen Netzwerke verfügen und daraus Partnerschaften generieren.“ Die Münchner Investment-Profis verlassen sich nicht auf einzelne Anlageformate und Finanzprodukte, sondern setzen auf eine „All-in-one“-Strategie. Ziel ist es, Produktkonzeption, Asset Management, Fund Management, Risikomanagement, Marktforschung, Vertriebskoordination, Anlagevermittlung und Anlegerverwaltung zu verbinden. Die so entstehenden Synergieeffekte erleichtern der Deutsche Finance Group in erheblichem Maße das Auslandsgeschäft, bei dem neben New York auch London eine besondere Rolle spielt.

Jüngst hat der Finanzdienstleister für das Londoner Entwicklungsprojekt Olympia von Goldman Sachs eine Fremdfinanzierung über 875 Millionen GBP erhalten. Mit dieser Summe konnte das Funding für die Projektentwicklung im Zentrum Londons im Gegenwert von insgesamt rund 1,3 Milliarden GBP abgeschlossen werden. Bei Olympia handelt es sich um ein Grundstück im Londoner Stadtteil Kensington/Hammersmith, das mit dem renommierten Olympia Exhibition Center bebaut ist, der größten innerstädtischen Messe- und Ausstellungsfläche innerhalb Londons. Die Investoren wollen das Areal in den nächsten Jahren weiterentwickeln und zu einem führenden Kultur-, Freizeit- und Ausstellungszentrum im Herzen der britischen Hauptstadt machen. Das Messe- und Ausstellungszentrum biete durch langfristige Mietverträge seit jeher eine Top-Verzinsung, unterstreicht Sven Neubauer. „Durch komplementäre Nutzungsarten und der Weiterentwicklung wertvoller Entwicklungsflächen kann der Wert der Immobilie signifikant gesteigert werden.“ Der Executive Partner der Deutsche Finance sieht deshalb blendende Entwicklungschancen für das Grundstück und die Nutzung seiner Immobilien. „Olympia wird sich in den nächsten fünf Jahren zu einem der attraktivsten Standorte in London für die Kombination von Arbeit und Kultur entwickeln. Wir sind sehr stolz, dieses Projekt für unsere institutionellen Kunden entwickeln zu können und bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen“, so Neubauer.

Mit ihren Privatmarkt-Anlagen in den Sparten Immobilien und Infrastruktur treffen die bayerischen Investmentmanager den Nerv ihrer Kunden. Ende 2019 erfuhr die interessierte Öffentlichkeit, dass die DF innerhalb von nur drei Wochen den ersten institutionellen Club-Deal für Privatanleger mit einem Eigenkapitalvolumen von 40 Millionen US-Dollar abschließen konnte. Das Investment dreht sich um ein großes Labor- und Bürogebäude in Somerville im US-amerikanischen Bundesstaat Massachusetts. Der Deal mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer zugesicherten Kapitalrückzahlung in Höhe von 140 Prozent war nach dem Vertriebsstart innerhalb von vier Tagen mit über 96 Millionen US-Dollar reserviert. Theodor Randelshofer, Vorsitzender Geschäftsführer der Deutsche Finance Solution GmbH, sagte über den ersten institutionellen Club-Deal für Privatanleger kurz und bündig: „Wir freuen uns über diesen Platzierungserfolg und bedanken uns bei unseren Anlegern und Vertriebspartnern.“ Inzwischen kann man sich bei weitaus mehr Anlegern und Partnern bedanken.

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Dirk Schneider

Dirk Schneider (Jahrgang 1969) ist Oberst a.D. und absoluter Kenner in Sachen "Informationsgewinnung vom und über den Feind".

Er greift für die Redaktion von COLPORTAGE die besonders heißen Eisen auf.

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