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Der Gründer und Vorstandschef beliebter Gesprächspartner der Fachpresse

Deutsche Finance: Thomas Oliver Müller als Experte für Immobilien- und Infrastruktur-Investments gefragt

Donnerstag, 02 April 2020 15:57 geschrieben von 
Thomas Oliver Müller, CEO der Deutsche Finance Group, auf der Titelseite des „Sachwert-Magazins“ Thomas Oliver Müller, CEO der Deutsche Finance Group, auf der Titelseite des „Sachwert-Magazins“ Quelle: Sachwert Magazin

München – Die Deutsche Finance Group steht für eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die ohne ihren visionären Gründer und Vorstandsvorsitzenden Thomas Oliver Müller kaum denkbar wäre. Das Portfolio der weltweit tätigen Unternehmensgruppe umfasst derzeit 3.744 Direktinvestments in 46 Ländern mit einer verwalteten Vermögenssumme von 6,3 Milliarden Euro. Nach eigenen Angaben vertrauen dem Münchner Finanzkonzern rund 30.000 Privatanleger, wozu elf internationale Auszeichnungen sowie elf institutionelle Mandate sicherlich beitragen. Die Deutsche Finance hat sich auf institutionelle Private Market Investments in den Bereichen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur spezialisiert und beweist damit einen guten „Riecher“ für Anlegerwünsche. Der Finanzdienstleister hat neben seinem Hauptsitz in München auch Niederlassungen in Denver, London, Zürich und Luxemburg, die mittelfristig noch um weitere Dependancen erweitert werden sollen. Anspruch ist es, mit innovativen Finanzstrategien und einer fundierten Asset-Management-Beratung privaten und institutionellen Investoren leichte Zugänge zu internationalen Anlagemärkten zu verschaffen.

Die 2005 gegründete Unternehmensgruppe ist bankenunabhängig und inhabergeführt. Mit ihren Tochterunternehmen steht die Finanzholding für eine sogenannte „All-in-one“-Strategie, bei der unterschiedliche Geschäftssparten im Sinne der Anlageziele der Kunden konsequent verzahnt werden. Damit will man zeitnah auf alle Marktveränderungen reagieren und weitere Synergieeffekte erzielen. Thomas Oliver Müller hat es mit seiner Fokussierung auf neuartige Finanzprodukte und wertsteigernde Immobilien- und Infrastruktur-Investments geschafft, die Deutsche Finance Group zum Anziehungspunkt für viele helle Köpfe der Finanzbranche zu machen. Zu ihnen gehören unter anderem die Geschäftsführer Thorben Höfer (Deutsche Finance Capital), Michael Steindler (Deutsche Finance Securities), Wolfgang Schiessl (Deutsche Finance Concept), Mesut Cakir (Deutsche Finance Networks), Stefanie Watzl (Deutsche Finance Investment), André Schwab (Deutsche Finance Technology), Harald Adelhardt (Deutsche Finance Administration), Wolfgang Crispin-Hartmann (Deutsche Finance Trust), Theodor Randelshofer (Deutsche Finance Solution), Markus G. Neuper (Deutsche Finance Development) und Symon Hardy Godl (Deutsche Finance Asset Management).

Die Fachpresse sucht immer wieder das Gespräch mit dem Unternehmensgründer Thomas Oliver Müller, um mehr über seine Anlagestrategien und Investmentprodukte zu erfahren. So erschien beispielsweise im „Sachwert-Magazin“ (Nr. 3/2018) ein dreiseitiges Interview mit ihm. Sein großes Porträtfoto zierte sogar das Titelblatt mit der Aufmachergeschichte „Deutsche Finance Group: Strategisch zum Erfolg“. Der Finanzexperte führte dort aus, dass sich seine Holding eher als eine Art „Unternehmensplattform“ denn als klassisches Unternehmen verstehe und statt „Vergleichbarkeit“ Wert auf „Einzigartigkeit“ lege. Mit der Vergleichbarkeitsstrategie ist gemeint, dass man die Stärken und Schwächen seiner Mitbewerber in den Blick nimmt und daraus seine eigene Unternehmensstrategie ableitet. Der Vorteil des Ausbaus der eigenen Unternehmens- und Produktstärken liegt darin, sich in einem vertrauten Marktumfeld zu bewegen, was unnötige Mehrkosten für Marketing vermeidet. Das Problem ist, dass es nur wenigen Unternehmen mit vergleichbaren Produkten oder Dienstleistungen gelingt, sich dauerhaft im Markt zu behaupten. Die Einzigartigkeitsstrategie besteht darin, gänzlich anders als die Mitbewerber zu sein und eine einzigartige Kombination von Produkten oder Dienstleistungen anzubieten.

„Bei Gründung der Deutsche Finance Group war uns klar, dass wir keinen ‚normalen‘ Immobilienfonds auflegen oder uns in Assetklassen bewegen, in denen es bereits Marktführer gibt“, sagte Müller in dem Interview und führte weiter aus: „Unsere strategische Positionierung war es, uns von vornherein auf institutionelle Private Market Investments in den Assetklassen Immobilie, Private Equity Real Estate und Infrastruktur zu konzentrieren und privaten, professionellen und institutionellen Investoren exklusiven Zugang zu internationalen Märkten und deren Investment-Opportunitäten zu bieten.“ Die Betonung liege dabei auf „institutionell“ und „international“ und darauf, dass verschiedene Investorengruppen „gemeinsam“ und „diversifiziert“ investieren. Der Vorstandschef nutzte das tiefgründige Gespräch mit dem „Sachwert-Magazin“ auch, um seine Idee von der Deutschen Finance als „Unternehmensplattform“ zu erläutern. Er verstehe sein Unternehmen nicht als Emissionshaus, sondern eher als Investmentgesellschaft und Finanzkonzern mit einer Alles-aus-einer-Hand-Strategie für unterschiedlichste Anleger: „Wir vereinen dabei alle wesentlichen Geschäftsbereiche wie Market Research, Strategieberatung, Anlageberatung, Anlagevermittlung, Produktkonzeption, Asset Management, Fund Management, Vertriebskoordination und Anlegerverwaltung im Konzern.“

In der Ausgabe 01/2019 des Fachmagazins „FONDS exklusiv“ wurde der CEO zu seinen Zielen für 2019 gefragt. In diesem Zusammenhang kündigte er eine neue „Generation von Investmentstrategien für Privatanleger“ an. Im Fokus lägen außergewöhnliche Direktinvestments, die gemeinsam mit institutionellen Investoren als Club-Deals, Co-Investments und Joint Ventures konzipiert würden. „Wir haben im institutionellen Geschäft inzwischen so viel Erfahrung gewonnen, dass wir zum Beispiel feststellen können, dass der Club-Deal für uns die beste Investmentstrategie ist. Zudem bietet er eine optimale Möglichkeit, die Laufzeit von einzelnen Investments besser zu steuern. Im Rahmen von institutionellen Zielfonds ist eine solche Feinsteuerung, um auf Marktgegebenheiten idealerweise zu reagieren, nicht immer gegeben“, sagte der Anlageprofi.

Nachdem die Deutsche Finance Group im Dezember 2018 die magische Grenze von zwei Milliarden Euro Assets under Management knackte – inzwischen sind es 6,3 Milliarden Euro –, bat auch die „Finanzwelt“ Thomas Oliver Müller zum Interview. In der ersten Heft-Ausgabe des letzten Jahres erklärte er das Vorgehen bei der Produktkonzeption und unterstrich die Bedeutung der Vertriebsarbeit: „Im Vertrieb überlassen wir nichts dem Zufall. Bevor wir ein neues Produkt konzipieren, gleichen wir den Bedarf und die Bedürfnisse von unseren Vertriebspartnern ab. Unsere Vertriebspartner sind täglich beim Kunden und kennen deren Wünsche und Anforderungen an eine Kapitalanlage. Wir sind über diese Informationen sehr dankbar, weil sie uns die Konzeption und Planung der Eigenkapitalplatzierung erleichtern. Wir verfügen über langjährige und erfolgreiche Partnerschaften im Vertrieb.“

Auch nach Jahren des ständigen Wachstums sieht Müller für seine Unternehmensgruppe weiterhin beste Erfolgsperspektiven. Neben den konzernspezifischen Stärken, die er noch weiter ausbauen will, liegt das auch an der verheerenden Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank. Geld auf Sparkonten wirft sowieso keine Zinsen mehr ab. Auch mit anderen Standardprodukten sind Privatanleger sehr unzufrieden und verlangen nach Investmentangeboten mit ordentlichen Renditen. Erklärtes Ziel der Deutsche Finance ist es, genau solche Kapitalanlageprodukte zur Verfügung zu stellen.

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