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Immobilien und Infrastruktur

Deutsche Finance: Thomas Oliver Müller und Sven Neubauer setzen auf institutionelle Club-Deals in den USA

Samstag, 03 April 2021 16:12 geschrieben von 
Logo der Deutsche Finance Logo der Deutsche Finance Quelle: www.deutsche-finance.de

München – Am Markt für Immobilieninvestments ist die Corona-Krise bislang relativ spurlos vorbeigegangen. Das gilt vor allem für die in München ansässige Deutsche Finance Holding AG, die über renditestarke institutionelle Club-Deals Beteiligungen an sogenannten Prime-Investments bietet. Der von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Finanzkonzern vermittelt exklusive Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Die weltweit tätige Investmentgesellschaft verwaltet in Form von 15 institutionellen Mandaten und 19 Investmentfonds eine Vermögenssumme von über 7,7 Milliarden Euro. Im letzten Geschäftsjahr platzierte sie 1,242 Milliarden Euro an Eigenkapital, wovon 1,1 Milliarden auf den institutionellen Geschäfts- und 141,6 Millionen Euro auf den Privatkundenbereich entfielen. Schon mehr als 35.000 Privatanleger bekamen durch die Deutsche Finance Group Zugang zu institutionellen Märkten, die bislang für elitäre Investorengruppen reserviert waren. Bei der Ausarbeitung innovativer Fonds- und Investitionsstrategien hilft der Unternehmensgruppe mit 120 Mitarbeitern der Zugriff auf ein weltweites Expertennetzwerk, das an die Firmen-Dependancen in London, Denver, Luxemburg, Zürich und Madrid angeschlossen ist. Seit dem Gründungsjahr 2005 konnte das bankenunabhängige Investmenthaus 19 internationale Auszeichnungen einheimsen.

Mitten in der Corona-Krise hat die Deutsche Finance International in Hamburg das Bürogebäude am Holstenwall 20-22 erworben. Der hochattraktive Immobilienkomplex aus zwei Gebäuden befindet sich in einer verkehrsgünstigen Lage der Elbmetropole. Verkauft wurde die Immobilie von der International Campus Group, die von Colliers International beraten wurde. Das früher als Hauptsitz der Hamburger Sparkasse genutzte Bürogebäude steht derzeit leer und umfasst rund 9.000 Quadratmeter Fläche auf sieben Etagen sowie 97 Stellplätze in einer dreistöckigen Tiefgarage. Die repräsentative Büroimmobilie liegt in zentraler Nähe zum Hamburger Cityring zwischen Innenstadt und St. Pauli. Das Umfeld wird durch die Großen Wallanlagen, eine Reihe zusammenhängender Grünanlagen und die unmittelbare Nähe zur Elbe geprägt. Ein breites Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln sorgt für eine ideale Anbindung an den Personennahverkehr. Im Rahmen einer gezielten Wertsteigerungsstrategie soll das Bürogebäude hochwertig saniert und anschließend neu vermietet werden. Das Marktumfeld verspricht angesichts des sehr begrenzten Angebotes an hochwertigen Class-A-Flächen attraktive Renditen.

Bei Maßnahmen zur Wertsteigerung kommen die strategischen Vorteile von institutionellen Club-Deals besonders gut zum Tragen. Wegen der gleichgerichteten Interessen der Investment-Partner können alle Maßnahmen sehr zielgenau realisiert werden. Der Club-Deal, der auch als Co-Investment bezeichnet wird, ist deshalb eine Top-Anlageform zur aktiven Wertsteigerung. „Sowohl die Strukturierung eines institutionellen Club-Deals wie auch die Wertsteigerungsstrategie erfordern aufseiten des Investors/Investment-Managers einen aktiven Investment-Management-Ansatz“, erläutert Symon Hardy Godl. Der Geschäftsführer der Deutsche Finance Asset Management GmbH betont: „Der institutionelle Club-Deal erlaubt zudem die direkte Einwirkung auf das Asset sowie die laufende Kontrolle der Realisierung von Wertsteigerungsmaßnahmen. Durch die in der Regel überschaubare Anzahl von Investoren in einem institutionellen Club-Deal werden dabei wichtige Entscheidungen vereinfacht und ein späterer Exit leichter realisierbar.“

Die Deutsche Finance Group fokussiert sich bei ihren Prime-Investments auf den US-amerikanischen Immobilienmarkt und hat in Kalifornien mit ihrem Projekt „Mandarin Oriental Residences Beverly Hills“ den nächsten Meilenstein gesetzt. Nach der Fertigstellung des obersten Geschosses wird umgehend mit den Fassadenarbeiten und dem Innenausbau der Apartments begonnen. Bei der Immobilie mitten in Beverly Hills geht es um die Entwicklung einer luxuriösen Wohnanlage mit sieben Etagen und 54 Apartments, zwei Gewerbeeinheiten und 229 Stellplätzen. Die Lage am Wilshire Boulevard und in Nähe zum renommierten Rodeo Drive kann als einzigartig bezeichnet werden. Die luxuriösen Wohneinheiten werden am Ende im Rahmen eines Branded Residence-Konzeptes von Mandarin Oriental, einer der weltweit bekanntesten Hotelgruppen im Luxussegment, verwaltet und vermarktet. Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens ist der kalifornische Bausektor durch die Einordnung als „relevant business“ weitgehend unbeeinträchtigt geblieben, sodass die Baumaßnahmen weit fortgeschritten sind. Die Genehmigungen der Baubehörden für die weiteren Bauabschnitte sind bereits erteilt, und der Vermarktungsstart ist für das zweite Quartal 2021 geplant. Der Managementvertrag mit Mandarin Oriental ist ebenfalls schon unter Dach und Fach, was für die Vermarktung der Apartments sehr vorteilhaft ist. Trotz der Corona-Misere zeigte sich der Markt für luxuriöse Apartments in Beverly Hills in der zweiten Jahreshälfte 2020 äußerst robust. So sind die durchschnittlichen Verkaufspreise für Luxus-Apartments aufgrund des geringen Marktangebotes weiter gestiegen. Die Deutsche Finance Group hat also mit ihrem aktuellen Kalifornien-Engagement den richtigen Riecher gehabt.

Ihr Erfolgsgarant scheint die Mischung aus Vor-Ort-Teams, viel Strukturierungs-Know-how und eigener Investment-Plattform zu sein, die private und institutionelle Anleger für Immobilienprojekte zusammenbringt. Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer, Inhaber und Vorstände der Investmentgesellschaft, erklärten jüngst, wie sie den Wachstumskurs fortsetzen wollen. Angesichts der Corona-Krise setzen sie verstärkt auf US-Immobilien, die für die wissenschaftliche Forschung genutzt werden können. Im Hinblick auf die Pandemie zeichneten sich neue Immobilienarten ab, die künftig im Fokus von institutionellen Investoren stünden, sagten sie. „Dazu zählen sogenannte Lab-Offices, also Labor- und Verwaltungsflächen, die aufgrund der weltweit steigenden Forschungsaktivitäten für Impfstoffe und Arzneimittel besonders stark nachgefragt werden“, analysiert Müller. „Bereits 2019 hat die Deutsche Finance Group mit der Entwicklung institutioneller Club-Deals in der amerikanischen Wissensmetropole Boston begonnen und frühzeitig den sich abzeichnenden Trend erkannt.“ Für das Jahr 2021 seien gleich mehrere Investitionen in diesem Bereich geplant. Gerade konzipiere man einen neuen institutionellen Club-Deal, an dem sich selbstverständlich Privatanleger beteiligen könnten. Aus Neubauers Sicht bieten die USA einen der professionellsten Immobilienmärkte der Welt und eine ausgesprochen eigentümerfreundliche Gesetzgebung. „Für uns als internationale Investoren ist das von großer Bedeutung.“ Darüber hinaus erzielten US-Investments in der Vergangenheit verglichen mit Europa wesentlich höhere Renditen.

Letzte Änderung am Samstag, 03 April 2021 16:16
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