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Studie der Deutschen Bank zeigt geringes Vertrauen der Bundesbürger in gesetzliche Rente

DG-Gruppe des Roderich Münker sieht in betrieblicher Altersvorsorge guten Schutz vor Altersarmut

Donnerstag, 05 Dezember 2019 21:54 geschrieben von 

Wemding – Die Tageszeitung „Die Welt“ schrieb jüngst: „Viele deutsche Erfindungen gelten im Ausland als vorbildlich, etwa das duale System der Berufsausbildung. Doch dass das deutsche System der Altersvorsorge international als Vorbild dienen könnte, glaubt heute (fast) niemand mehr.“ Das gesetzliche Rentensystem habe zwar zwei Weltkriege überstanden, doch das Vertrauen der Deutschen in die staatliche Alterssicherung schwinde rasant. Der Artikel bezieht sich auf einen großen Report, in dem die Deutsche Bank mit Unterstützung des Meinungsforschungsinstituts Ipsos die Einstellungen der Bundesbürger zur Altersvorsorge untersucht hat. Von Oktober bis November 2019 befragte das Geldinstitut mehr als 4.000 Menschen im Erwerbsalter nach ihren Erwartungen zur Auskömmlichkeit der gesetzlichen Rente.

Das Ergebnis zeigt, dass die Deutschen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren massiv verunsichert sind und mit großer Sorge an ihre wirtschaftliche Situation im Alter denken. Der Befund ist besonders alarmierend, weil die letzten zehn Jahre vom längsten Arbeitsplatzboom seit den Wirtschaftswunderjahren geprägt waren. Trotz des langjährigen Wirtschaftswachstums sehen nur die allerwenigsten Deutschen positive Effekte auf ihre staatliche Altersabsicherung. Laut Stefan Schneider, dem Chefvolkswirt der Deutschen Bank, gehen lediglich 17 Prozent der Befragten davon aus, „dass die gesetzliche Rente ausreicht“. 70 Prozent sind hingegen davon überzeugt, dass die gesetzliche Rente nur noch für eine dürftige Grundversorgung reichen wird. Das Vertrauen in das staatliche Rentensystem ist inzwischen derart erschüttert, dass dem Report zufolge 54 Prozent der Deutschen über kurz oder lang sogar mit dessen Kollaps rechnen. Den meisten ist klar, dass sie eigenständig vorsorgen müssen, um ihren Lebensstandard im Alter halbwegs halten zu können. 49 Prozent sind nach eigener Aussage bei der privaten Vorsorge auch aktiv geworden. Aber viele bezweifeln laut der Untersuchung der Deutschen Bank, dass ihre bisherigen Bemühungen ausreichen. 47 Prozent würden gerne für das Alter sparen, sehen sich dazu finanziell aber außerstande. Hinzu kommt bei vielen das Gefühl, über alternative Vorsorgemodelle gar nicht ausreichend informiert zu sein.

Diese Informationslücken will mit unterschiedlichsten Beratungsangeboten die im bayerischen Wemding ansässige DG-Gruppe AG schließen. Die innovationsstarke Finanzdienstleistungs-Holding wurde 2003 gegründet und ist im Freiverkehr der Börse Hamburg notiert. Als unabhängiger Dienstleistungspartner steht sie für erfolgreiche Beratungskonzepte in allen Bereichen der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Darunter werden alle finanziellen Leistungen verstanden, die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer zur Altersversorgung, zur Versorgung von Hinterbliebenen oder zur Invaliditätsversorgung bei Erwerbsunfähigkeit zusagt.

Die Studie der Deutschen Bank hat ergeben, dass 26 Prozent der Befragten eines Tages auf eine betriebliche Altersvorsorge zurückgreifen können. Das sind mehr, als sich die Altersabsicherung durch eine Riesterrente, durch ein Erbschaftsvermögen oder Mieteinnahmen erhoffen. 24 Prozent halten die bAV zudem für eine sichere Anlageform. Damit wird ihr ein höherer Sicherheitswert zugesprochen als Gold und anderen Edelmetallen sowie Vermögen aus Erbschaften.

Die DG Gruppe begleitet Unternehmen und deren Belegschaften bei der rechtskonformen Implementierung der bAV-Durchführungswege Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds und Pensionszusage beziehungsweise Direktzusage. Mithilfe einer eigens entwickelten Software soll eine nachhaltige Unternehmensbetreuung gewährleistet werden. Die Unternehmensgruppe hat unter der Führung des Betriebsrenten-Profis Josef Bader in den letzten Jahren einen operativen und strategischen Wandel vollzogen, indem sie neben dem Kerngeschäft der betrieblichen Altersvorsorge neue, komplementäre Geschäftsbereiche etabliert und ihr Vertriebsteam mit zertifizierten Experten deutlich vergrößert hat. Tochtergesellschaften sind die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG (DGbAV), die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE), die DG-Akademie GmbH sowie die Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH (DGEO).

Ergänzend zur betrieblichen Altersvorsorge bieten moderne Unternehmen ihren Beschäftigten anstelle zu versteuernder Lohnsteigerungen sogenannte Entgeltbausteine an. Ein anderes Wort für diese Entgeltumwandlung ist Entgeltoptimierung. Arbeitnehmer können hierbei Lohnbestandteile umwandeln und sich diese steuer- und sozialversicherungsfrei vergüten lassen. Auf diese Vergütungsoptimierung hat sich die DGEO spezialisiert. Im Sommer 2018 sagte Josef Bader über deren Geschäftserfolg: „Mit uns reden Unternehmen gerne. Eine echte Bereicherung für die Belegschaft ist die Optimierung des Bruttolohnes. Immer mit dem Ziel vor Augen, durch das Nutzen gesetzlicher Möglichkeiten für den Arbeitnehmer den Best Case zugunsten seiner Altersvorsorge zu erreichen. Um für Arbeitnehmer aber überhaupt das bestmögliche Ergebnis erreichen zu können, ist immer das Zusammenspiel von Arbeitsrecht, Steuerrecht, Tarifrecht und Sozialversicherungsrecht erforderlich. Die DGEO nutzt hier ihre jahrelange Erfahrung und betreut Unternehmen sowie deren Belegschaft kompetent von Anfang bis Ende.“

Den Posten des Vorstandsvorsitzenden der DG-Gruppe hat Bader inzwischen aufgegeben und zum 1. Oktober 2019 an Roderich Münker übergeben, der ebenfalls als ausgewiesener Experte für die betriebliche Altersabsicherung und Vergütungsoptimierung gilt. Dem Vernehmen nach will Münker das deutschlandweite Netz an Kooperationspartnern noch ausbauen, um den attraktiven Markt von über zwei Millionen mittelständischen Unternehmen ab zehn Mitarbeitern bis hin zu Großunternehmen mit Tausenden Mitarbeitern mit bAV-Leistungen zu versorgen.

Die DG-Gruppe setzt mittlerweile ganz auf die Digitalisierung ihrer Beratungsleistungen und stellt alle Arbeitgeber- und Arbeitnehmerunterlagen zur Entgeltoptimierung und betrieblichen Altersvorsorge in ihrem HR-MultiTool zur Verfügung. Gleichzeitig ermöglicht diese Plattform ein digitales Vorgangsmanagement zur Verwaltungsvereinfachung. Das HR-MultiTool garantiere einen anbieterübergreifenden, effizienten und dennoch persönlich begleiteten Verwaltungsprozess für alle fünf Durchführungswege der bAV, erklärt die DG-Gruppe AG, für die Josef Bader auch ohne Vorstandsvorsitz weiterhin tätig ist.

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Dirk Schneider

Dirk Schneider (Jahrgang 1969) ist Oberst a.D. und absoluter Kenner in Sachen "Informationsgewinnung vom und über den Feind".

Er greift für die Redaktion von COLPORTAGE die besonders heißen Eisen auf.

Webseite: www.colportage.de

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