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62 Prozent der Deutschen meinen, dass die Bundesregierung zu wenig für den Ausbau der Solarenergie tut

MEP Werke GmbH: Konstantin Strasser schafft den Full-Service-Energiedienstleister für Photovoltaik

Dienstag, 05 März 2019 23:02 geschrieben von 

München – Unternehmen wie die MEP Werke GmbH (My Energy Partner), dieDach-Solaranlagen zur Miete und zum Kauf anbieten, können sich nicht nur über gute Geschäftszahlen, sondern auch über größtmögliche Sympathie für ihr Geschäftsfeld freuen. Ihr Einsatz für die klimafreundliche Solarenergie findet in der Bevölkerung außerordentlich viel Zustimmung.

Laut einer Online-Umfrage des Instituts YouGov, an der zwischen dem 12. und 14. November 2018 genau 2.051 Personen teilnahmen,sind 62 Prozent der Befragten überzeugt, dass die Bundesregierung zu wenig für den Ausbau der Solarenergie tut. Die Umfrageergebnisse dürften auch in der Chefetage der MEP Werke aufmerksam studiert worden sein, lassen sie angesichts der Klimaschutz-Debatte und den beklagten Versäumnissen der Politik doch auf immense Wachstumspotenziale bei Privatkunden schließen. So ist die übergroße Mehrheit der Deutschen mit der Klimaschutz- und Solarpolitik der Bundesregierung unzufrieden. Der YouGov-Befragung zufolge sind nur 21 Prozent der Ansicht, die Große Koalition tue genug, um die Erderwärmung zu bremsen. Zwei von drei Befragten (62 Prozent) werfen der Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD vor, zu wenig für den Ausbau der Solarenergie zu unternehmen. Und 76 Prozent fordern, dass die Solarförderung so gestaltet wird, dass Photovoltaikanlagen auf größeren Dächern, zum Beispiel von Mehrfamilienhäusern oder Gewerbe- und Industriegebäuden, leichter errichtet werden können.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), fasste die Ergebnisse so zusammen: „Die Erwartungen der Menschen an die Politik sind klar: mehr Klimaschutz und mehr Solarenergie.“ Union und SPD sollten endlich eine Politik machen, die den Ausbau der Photovoltaik fördere und nicht behindere. „Dazu braucht es neben einem ambitionierten Ausbauziel für die Photovoltaik und einem Abbau der Hindernisse Vertrauensschutz und Augenmaß bei der Energie- und Förderpolitik“, betonte Körnig. Der Solarverband, der800 Unternehmen der Solar- und Speicherbranche vertritt, weist darauf hin, dass die Förderung neuer Solaranlagen inzwischen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist und nicht mehr den Strompreis belastet. „Die Fördersätze werden durch einen Degressionsmechanismus monatlich schrittweise gesenkt. Die Vergütung sinkt schneller, wenn viele neue Solardächer gebaut werden. Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass die Subventionierung von Solarstrom automatisch von allein ausläuft“, heißt es seitens des BSW. Derzeit trägt Photovoltaik rund acht Prozent zum Stromverbrauch Deutschlands bei. Angesichts des endgültigen Atomausstiegs 2022 und dem Ende der Kohleverstromung bis spätestens 2038 muss der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion noch deutlich steigen, um die nationalen Klimaschutzziele tatsächlich zu erreichen und gleichzeitig Versorgungsengpässen vorzubeugen.

Handelt die Politik nicht oder falsch, werden immer mehr Bürger als Konsumenten aktiv und nehmen die Ökostrom-Produktion in die eigene Hand. Das merkt auch der Münchner Solaranlagen-Anbieter MEP Werke mit seinem Mietmodell „Switch Solar“. Unternehmensgründer und Geschäftsführer Konstantin Strasser sagt: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile rund 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen. Unser Ziel ist es nun, nicht nur weiter zu wachsen, sondern auch unser Angebot um weitere Produkte im Bereich Energie und Haushalt zu ergänzen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot bieten für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“

Die MEP-Solaranlagen werden vor allem solchen privaten Hauseigentümern zur Miete und zum Kauf angeboten, die schnell und preiswert die Sonnenenergie nutzen wollen. Dabei kooperiert MEP mit einem deutschlandweiten Partnernetzwerk, um die Vision „Grüne Energie für alle – einfach und bezahlbar“ erfolgreich umzusetzen. Die Solarprofis sehen sich nicht nur als „Full-Service-Energiedienstleister“ für die eigentliche Ökostrom-Erzeugung, sondern auch als Garanten für mehr Energieeffizienz, eine intelligente Energiespeicherung und eine individuelle Energieversorgung. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Montage moderner Energiespeicher zu.

Im August letzten Jahres wurde in Deutschland der 100.000ste Solarstromspeicher in Betrieb genommen. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage auf dem Eigenheimdach erhöhen die Solarbatterien die Stromunabhängigkeit der Betreiber und fördern den Umstieg auf erneuerbare Energien. Seit 2013 sind die Batteriespeicher-Kosten nach Angaben der Bundesregierung um mehr als 50 Prozent gesunken, was den Einsatz zusätzlich lohnend macht. Mehr als die Hälfte der Käufer von Photovoltaikanlagen bestellt deshalb gleich einen Batteriespeicher mit. Um den Solaranlagen-Betreiber wetterunabhängiger zu machen, bieten die MEP Werke im Rahmen ihres Gesamtpaketes „Switch Solar“ das „Hybridsystem Speicher-Wechselrichter mit intelligentem Strommanagement“ an.

Vereinzelte Verbraucherbeschwerden im Jahr 2017 sind längst vergessen, weil das zugrunde liegende Problem unkompliziert gelöst wurde. Wegen Netzanschluss-Schwierigkeiten war es zwischen der Montage und der Inbetriebnahme der MEP-Solaranlagen in wenigen Fällen zu Verzögerungen gekommen. Im Ergebnis führte das dazu, dass einzelne Kunden schon Miete für eine Anlage zahlten, die noch gar keinen Strom lieferte. Durch eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen wurde der Mietbeginn flexibilisiert, sodass die Mietzahlungen erst dann fällig werden, wenn die private Stromproduktion auch wirklich angelaufen ist. Somit kann Konstantin Strasser wieder voller Überzeugung sagen: „Wir wollen saubere Energie und innovative Technologien vom Privileg Einzelner zu etwas ganz Normalem machen. Bezahlbar und einfach.“

Um dieses Geschäftsmodell zu unterstützen, ist jüngst das österreichische Investment-Unternehmen PI Solar GmbH bei denMEP Werken eingestiegen und beteiligt sich mit einer Eigenkapitalsumme von 19,5 Millionen Euro. Diese Kapitalspritze wurde möglich, weil es den MEP Werken gemeinsam mit ihrem Mutterkonzern Strasser Capital und der NIBC Bank Deutschland gelungen ist, die erste strukturierte Finanzierungslösung für den deutschen Photovoltaik-Mietmarkt aufzubauen. Die damit verbundenen Wachstumschancen rufen Investoren auf den Plan, deren Geld Konstantin Strasser die Realisierung weiterer Geschäftsziele ermöglicht.

Letzte Änderung am Dienstag, 05 März 2019 23:19
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Dirk Schneider

Dirk Schneider (Jahrgang 1969) ist Oberst a.D. und absoluter Kenner in Sachen "Informationsgewinnung vom und über den Feind".

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