Hamburg – Auf der Immobilienplattform der Hamburger Exporo AG können sich Anleger digital an der Finanzierung von Immobilien beteiligen und von selten gewordenen Zinserträgen profitieren. Das war in der Vergangenheit meist institutionellen Investoren und wohlhabenden Privatanlegern vorbehalten. 2014 gründeten Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke den Crowdinvesting-Marktplatz Exporo, um das zu ändern und Projektentwickler und Anleger zum beiderseitigen Vorteil zusammenzuführen. Die einen suchen schließlich nach Finanzierungsalternativen zum Bankkredit und die anderen nach Anlagealternativen zum nullverzinsten Sparbuch.

Hamburg – Crowdinvesting bezeichnet eine Finanzierungsform, bei der sich Anleger auf Online-Foren schon mit eher geringen Geldbeträgen an ganzen Unternehmen oder einzelnen Projekten beteiligen können. Beim Immobilien-Crowdinvesting handelt es sich dementsprechend um eine Schwarmfinanzierung im Immobiliensektor. Das Verfahren dient der gewinnorientierten Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien, dem Grundstückserwerb und der Finanzierung von Bauvorhaben. Im Gegensatz zu Immobilienfonds werden hierbei keine großen Portfolios finanziert, sondern ganz konkrete Immobilienprojekte, über die der Geldgeber im Vorfeld alles Wichtige weiß. Anders als bei anderen Crowdinvesting-Formen sind die Darlehen der Anleger durch die Immobilie selbst besichert.

Hamburg – Im Jahr 2017 gab es in Deutschland rund 17,26 Millionen Einpersonenhaushalte. Zehn Jahre vorher lag diese Zahl noch bei 15,39 Millionen. Hierzulande lebte 2017 in rund 41 Prozent aller Haushalte nur noch eine Person. Damit waren Einpersonenhaushalte der häufigste Haushaltstyp. Ihr Anteil lag deutlich über dem EU-Durchschnitt von 34 Prozent. Während in Schweden 51 Prozent aller Haushalte von nur einer Person bewohnt wurden, hatte Malta mit 20 Prozent den geringsten Anteil an Einpersonenhaushalten.