Dienstag, 27 Oktober 2015 14:03

Das blutige Ende der Ära Sukarno

in Politik

Berlin - In Indonesien hatte seit 1945 der laizistische Nationalist Sukarno regiert. Er hatte sich zuvor mit den als Besatzungsmacht gekommenen Japanern arrangiert, in der Hoffnung, durch Entgegenkommen die Unabhängigkeit für die niederländische Kolonie erlangen zu können, was ihm dann nach Kriegsende gelungen war.

Jakarta - Für einige kapitale Verbrechen ist in Indonesien dem Gesetz nach die Todesstrafe möglich, darunter fallen auch besonders schwere Fälle von Drogenhandel. Mehrere Länder, darunter Australien und Brasilien, sowie selbst UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon haben jedoch an das Land appelliert, seine Haltung zur Todesstrafe zu revidieren. Kürzlich waren sechs zum Tode verurteilte Drogenhändler hingerichtet worden, darunter waren ein Indonesier sowie je ein Staatsbürger aus Malawi, Nigeria, Vietnam, Brasilien und den Niederlanden.

 

Redaktion