Freitag, 03 April 2015 13:43

Die Wiedergeburt der Seidenstraße

in Politik

Berlin - Im Mai werden sich die Staatsoberhäupter von China und Russland in Moskau treffen, um eine Verbindung des von Russland ausgehenden Integrationsprojektes der „Eurasischen Wirtschaftsunion“ mit dem ambitionierten Vorhaben Chinas einer zeitgemäßen Neuauflage der Seidenstraße als Verkehrsweg zwischen Europa und Asien zu diskutieren.

Peking - Ein interessanter Fundort für geopolitisch interessierte Zeitgenossen ist die Informationsseite des chinesischen Außenministeriums. Dieses hält regelmäßige Pressekonferenzen ab, auf welcher viele wichtige Fragen sehr unverblümt gestellt und wahlweise von Herrn Hong Lei oder Frau Hua Chunying sehr höflich, bisweilen direkt, bisweilen zurückhaltend, und natürlich immer im Sinne des Staates, beantwortet werden. Immer wiederkehrende Themen sind die Beziehungen zu den ASEAN-Staaten, Tibet, die Beziehungen der USA zu Nordkorea, in letzter Zeit auch regelmäßig der Konflikt in der Ukraine.
China hat sich diesbezüglich kontinuierlich für eine diplomatische Lösung ausgesprochen, so wurden die Gespräche in Minsk am 30. Januar unter anderem mit den Worten kommentiert, die chinesische Seite begrüße und unterstütze Bemühungen aller relevanten Parteien zur politischen Beilegung der ukrainischen Krise.

Redaktion