Berlin - Es ist noch gar nicht lange her. Erst am 2. Februar hatte Venezuelas Präsident Nicolas Maduro US-Vizepräsident Biden der Planung eines gegen ihn gerichteten Staatsstreichs bezichtigt, was Biden als „unbegründete Anschuldigung“ von sich gewiesen hatte.
Angesichts der jüngsten Geschehnisse erscheinen Maduros Worte jedoch in neuem Licht. Am Donnerstag hatte er auf Telesur English, dem englischsprachigen Kanal des venezolanischen Staatsfernsehens, bekannt gegeben, daß ein für den 13. Februar angedachter Putsch gegen ihn vereitelt worden sei. Die Pläne der Putschisten hätten seine Ermordung beinhaltet, die Verschwörer seien zudem in US-Dollars bezahlt worden. Auch Vorbereitungen zur Einsetzung einer de-facto-Regierung seien bereits getroffen worden, ebenso sei bereits ein Regierungsprogramm entworfen worden.

Redaktion