Kairo - Derzeit veranstaltet die UNO in Le Bourget bei Paris ihre „Climate Change Conference“. Die durchaus umstrittene These vom mittels übermäßigen Kohlendioxidausstoßes menschengemachten Klimawandel ist eines ihrer Steckenpferde. Eingebunden in die weltumspannenden Bemühungen ist auch der afrikanische Kontinent, einschließlich Ägyptens, welches die „African Ministerial Conference on the Environment“ (AMCEN) anführt und dessen Präsident Abd al-Fattah as-Sisi als Vorsitzender des „Committee of African Heads of State on Climate Change“ (CAHOSCC) fungiert. In dieser Eigenschaft nimmt er also an jener Konferenz teil, allerdings nutzte er die Gelegenheit bereits, gleich am Wochenende mit anderen anwesenden Politikern ein Thema zu diskutieren, welches für ihn und Ägypten weit größere und konkretere Bedeutung haben dürfte, nämlich die Abwehr des Terrorismus.
So traf sich as-Sisi mit dem französischen Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian und rief unter anderem dazu auf, die Kräfte im Kampf gegen den Terrorismus in der Sahelzone zu vereinen, denn dort haben verschiedene militante Islamistengruppen an Boden gewonnen.

 

Jerusalem - Seit 1994 wird jedes Jahr zum 3. Mai der ursprünglich von der UNESCO initiierte und von der UN-Generalversammlug ausgerufene „Internationale Tag der Pressefreiheit“ (World Press Freedom Day) veranstaltet. Verschiedene Organisationen wie „Reporter ohne Grenzen“ nutzen diesen seither, um auf Verletzungen der Pressefreiheit weltweit aufmerksam zu machen.

Berlin - Als Ende Februar 2015 ein Video des sogenannten „Islamischen Staates“ seinen Weg in die Redaktionen westlicher Nachrichtenagenturen fand, das die Vernichtung jahrtausendealter, meist assyrischer Kunstgegenstände im „Mossul Museum“ dokumentierte, saß der Schock bei Laien und Experten tief. So wähnte man doch einzigartiges Kulturgut, das uns vom Beginn der menschlichen Zivilisation Zeugnis gab, durch die Hand religiös fanatisierter Barbaren unwiederbringlich vernichtet.

Redaktion