Berlin - Anfang dieses Monats sah sich die Hisbollah veranlaßt, die Entdeckung von Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad in ihren Reihen bekanntzugeben. Der stellvertretende Generalsekretär der schiitischen Miliz, Scheich Naim Kassem, bestätigte den Kampf mit Spionen in den eigenen Reihen auf dem offiziellen Hisbollah-Radiosender, ohne jedoch auf Details einzugehen.
Dabei ist das Problem für die Hisbollah durchaus gravierend, denn die „Maulwürfe“ haben es bis ins Allerheiligste der Organisation geschafft, in den Sicherheitsdienst, wie im Dezember letzten Jahres bereits die Jerusalem Post ans Licht brachte. Sie konnte sogar den Namen eines der fünf Verhafteten nennen: Mohammed Shawraba war der Kopf der sogenannten Sicherheitsdienstabteilung 910 der Hisbollah, welche für auswärtige Operationen zuständig ist. Zuvor soll er sogar der direkt für die Sicherheit des Hisbollah-Führers Hassan Nasrallah zuständigen Abteilung angehört haben.

Dienstag, 06 Januar 2015 22:10

Richtungsstreit in der AfD

in Politik

Dresden - Die Differenzen zwischen Transatlantikern und Souveränisten in der Alternative für Deutschland treten immer offener zutage. Droht der Partei die Spaltung?

Montag, 29 Dezember 2014 22:33

Enge Merkel-Vertraute wurde ausspioniert

in Politik

Berlin - Auch aus Schaden ist die Bundesregierung nicht klug geworden. Der Verzicht darauf, gegen die USA wegen der offensichtlichen Ausspähung unzähliger Deutscher vorzugehen, hat sich nun gerächt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die das Internet für „Neuland“ hält und die USA weiterhin als „Freunde“ bezeichnet, musste nun hinnehmen, dass eine ihrer engen Vertrauten aus dem Kanzleramt ausspioniert wurde.

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